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UNTEILBAR SOLIDARISCH-

GERADE JETZT!
 

Wir engagieren uns in Glienicke Nordbahn, Hohen Neuendorf, Mühlenbecker Land und Birkenwerder für eine demokratische, pluralistische und gerechte Gesellschaft, ohne Rassismus, Ausgrenzung und Hass. Wir organisieren Veranstaltungen zu aktuellen Themen oder Gedenktagen. Wir sind auf Gemeindefesten mit unseren Ständen und dem Demokratiebus präsent. Wir veranstalten Workshops in Schulen und Vereinen.

Finanziert werden wir über Spenden, Projektförderungen und die Förderung der vier Nordbahngemeinden.

Aktuelle Veranstaltungen

Internationaler Tag der Menschenrechte am 10.12.2021

Zum Internationalen Tag der Menschenrechte am 10.12.2021 stellt Nordbahngemeinden mit Courage e.V. in den Gemeinden Birkenwerder, Glienicke, Hohen Neuendorf und Schönfließ vom 8.12. - 12.12. jeweils einen Baum der Menschenrechte auf:

Hier können Gedanken, Wünsche und Hoffnungen zum Thema der Menschenrechte angebracht werden. Die Bäume sammeln als stumme Moderator*innen Ihre Beiträge ein. Gern dürfen die Beiträge auch aufeinander Bezug nehmen. Die einzige Regel ist die Einhaltung des guten Tones und der Höflichkeit. Am Ende der Aktion werden die Beiträge ausgewertet und es wird eine Veröffentlichung geben.

Obwohl die Menschenrechte nach den Schrecken des 2. Weltkrieges und der Verbrechen des Nationalsozialismus bereits 1948 von den Vereinten Nationen verabschiedet und von nahezu allen Staaten offiziell anerkannt wurden, werden sie bis heute vielfach missachtet. Deutlich wird dies nicht zuletzt an den aktuellen Diskussionen um die Migration nach Europa, um die Coronamaßnahmen, um die Abtreibung, um die Klimagerechtigkeit uvm.

Wir freuen uns auf Ihre Beiträge!

Immer noch Aktuell:
Monolog mit meinem 'asozialen' Großvater

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Harald Hahns Großvater Anton Knödler wurde im Rahmen der Verhaftungsaktion "Arbeitsscheu Reich" am 5. Juli 1938 mit einem Transport von 52 Häftlingen in das KZ Buchenwald eingeliefert.

Aus Anlass des 50. Geburtstages von Hitler am 20. April 1939 gab es im KZ Buchenwald eine Amnestie (die einzige), in deren Rahmen Anton Knödler  entlassen wurde. Er wurde anschließend sofort in die Kriegsmarine eingezogen. 

Harald Hahn brennt für das was er tut. „Monolog mit meinem 'asozialen' Großvater“ ist seine Auseinandersetzung mit seiner eigenen Familiengeschichte, aber auch ein bewusster Denkanstoß um sich mit einer unbequemen Opfergruppe der Nazizeit auseinander zu setzen, den sogenannten 'Asozialen'. Bis heute ist Armut ein Grund für Diskriminierung und Ausgrenzung. Noch immer fällt der Umgang mit Obdachlosen und anderen Menschen am „unteren Ende“ unserer Gesellschaft schwer. 

 

Wir von Nordbahngemeinden mit Courage e.V. sind sehr froh, dass es durch die Förderung der Partnerschaft für Demokratie Oberhavel im Rahmen des Bundesprogramm "Demokratie leben!" möglich wurde, dieses großartige Theaterstück in einen Film zu verwandeln, da eine Live-Aufführung gerade nicht möglich ist. 

 

Der Film ist seit dem 12.12.2020 auf dem YouTube Kanal von Nordbahngemeinden mit Courage zu sehen: https://www.youtube.com/channel/UCUJJPwkwFxP7_jBjV9JB5mg.

Wir wünschen Ihnen einen bewegenden Filmtheaterabend und würden uns natürlich über Rückmeldungen freuen.

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Vor Kurzem - oder auch schon etwas länger

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Der weiße Fleck - Eine Anleitung zu antirassistischem Denken

Lesung mit Mohamed Amjahid

Rassistische Strukturen und rassistisches Denken bleiben für die weiße Mehrheitsgesellschaft oft unsichtbar. Der Autor Mohamed Amjahid will genau jene blinden Flecken sichtbar machen. Dabei kann er nicht nur die weiße Perspektive um die Sichtweisen der Betroffenen erweitern, sondern auch der Schwarzen Perspektive in besonderer Weise Ausdruck verleihen. Er zeigt uns jedoch nicht nur auf, wie mächtig das System weißer Privilegien wirkt, sondern anhand konkreter Empfehlungen, wie wir Rassismus verlernen können.

Wir wollen uns irritieren und mit unseren blinden Flecken konfrontieren lassen. Wir wollen unsere eigenen Privilegien und unseren internalisierten Rassismus kritisch reflektieren. Wir wollen lernen antirassistisch zu denken und zu handeln. Wir wollen uns mit von Rassismus betroffenen Menschen solidarisieren und gemeinsam für eine gerechtere und friedlichere, inklusive und pluralistische Gesellschaft kämpfen.

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Mohamed Amjahid, 1988 in Frankfurt am Main geboren, ist politischer Journalist, Buchautor und Moderator. Er war Redakteur beim ZEITmagazin und wurde unter anderem mit dem Alexander-Rhomberg-Preis und dem Nannen-Preis ausgezeichnet. Amjahid ist Fellow im Thomas-Mann-House in Los Angeles. Für sein Sachbuch-Debüt »Unter Weißen. Was es heißt, privilegiert zu sein« (2017) hat Amjahid bereits viel Aufmerksamkeit bekommen. Er lebt in Berlin. Bei unserer Lesung wird er insbesondere aus seinem neuen Buch “Der weiße Fleck – Eine Anleitung zu antirassistischem Denken” lesen und anschließend in einen hoffentlich lebendigen Dialog mit uns treten.

Hygiene Regeln - Bitte kommen Sie nur, wenn Sie gesund und geimpft, genesen oder getestet sind. Bitte beachten Sie die allgemeinen Hygiene-Regeln und tragen im Saal eine Maske.

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Tag der Einheit - Tag der Vielfalt: Musikbrunch und Familienfest

 

Wie in jedem Jahr wollen wir wieder vielfältige Begegnungen bei Musik ermöglichen:

Annette Wizisla ist Jazzpianistin und Sängerin. Sie lebt in Berlin und Seewalde/Wustrow. Ihr Repertoire bewegt sich zwischen Jazz, lateinamerikanischer Musik und Weltmusik. Sie webt daraus ihr Eigenes. Mit ihrer Band (Steven Tailor - sax, fl, trp, Denis jabusch - bass, Tilman Person - drums) präsentiert sie Songs aus aller Welt sowie ihr DDR-Programm "Lieder aus einem anderen Land".

Ayo Nelson ist leidenschaftlicher Percussionist und lebt in Berlin. Er ist seit über 20 Jahren Percussionslehrer für Menschen jeden Alters. Virtuoses Können gepaart mit grandiosem Unterhaltungstalent garantieren ein unvergessliches Erlebnis. Beim Trommelworkshop stehen Lachen und Spaß im Vordergrund, um dabei auf unkontionellem Wege Neues über sich selbst zu erfahren.

Barbara Sadowski studierte in Berlin Violine und Komposition sowie Schauspiel. Neben dem klassischen Violin-Repertoire entdeckte sie ihre Leidenschaft für die Balkanmusik und verbindet unterschiedliche Genres zu ihrem eigenen Stil.

Ghiath Borhan lebt und arbeitet in Berlin. Mit seiner Oud entführt er die Zuhörer*innen in die Welt der Arabischen Musik und begeistert mit syrischen Weisen und eigenen Kompositionen.

Open Stage  - Wenn Sie einen Beitrag präsentieren möchten, schicken Sie uns möglichst im Vorfeld eine erläuternde E-Mail an: mit.courage@gmail.com, damit wir uns darauf einstellen können.

Kinderprogramm - Kinder können Buttons herstellen, malen und professionell geschminkt werden. Ayo Nelson lädt auch die Eltern und Großeltern zu mehreren Trommelworkshops unter freiem Himmel ein.

Hygiene Regeln - Bitte kommen Sie nur, wenn Sie gesund und geimpft, genesen oder getestet sind. Bitte beachten Sie die allgemeinen Hygiene-Regeln und tragen im Saal eine Maske.

26. August Verlegung von Stolpersteinen in Hohen Neuendorf - eine Aktion vom Geschichtskreis des Kulturkreises Hohen Neuendorf in Zusammenarbeit mit dem NmC

Ein Stein – ein Mensch. 
Willy Gerber, der Bankfachmann, hatte für sich und seine Familie am Gartenweg ein Haus gebaut, war also Nachbar von Laura Ullmann. Er wurde in Potsdam festgenommen und nach Auschwitz verschleppt, wo er unter den unmenschlichen Bedingungen ums Leben kam. 
Ein Stein – ein Mensch. 
Laura Ullmann, die viele Jahre im Haus Nummer 5 der Florastraße in Hohen Neuendorf lebte und dort auch zeitweise einen kleinen Textilhandel betrieb, starb in diesem Haus, nachdem sie angefeindet, in jeder Hinsicht herabgesetzt, ihrer Menschen- und Bürgerrechte beraubt und weitgehend von Versorgungsleistungen abgeschnitten war.
Ein Stein – ein Mensch. 
Arthur Magnor, Metallarbeiter aus Bergfelde, wurde wegen seiner Teilnahme am Widerstandskampf der Organisation Saefkow-Jacob-Bästlein vom „Volksgerichtshof“ zum Tode verurteilt und im Zuchthaus Brandenburg exekutiert. Er war sein Leben lang politisch engagiert und hatte einen mit seiner Mitwirkung geflohenen sowjetischen Kriegsgefangenen auf seinem Grundstück versteckt.

 
am 26.8. 10.30 Uhr für Arthur Magnor, Wandlitzer Straße 11, Bergfelde 
gegen 11.30 Uhr für Laura Ullmann, Florastraße 5 in Hohen Neuendorf
anschließend in für Willy Gerber, Gartenweg 4 in Hohen Neuendorf

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Geschichtskreis Hohen Neuendorf

Wir freuen uns über jede weitere Hilfe und Zusammenarbeit bei der inhaltlichen und organisatorischen Vorbereitung für diesen Tag, z.B. über Beiträge zur Gestaltung des Gedenkens bei der Steinverlegung. Wir sind auch dankbar für Hinweise und neue Erkenntnisse zum Leben dieser Menschen und für Vorschläge zur Vorbereitung weiterer Stolpersteine in unserem Stadtgebiet.
Erreichbar sind wir unter Einhaltung der Hygienevorschriften an jedem Mittwoch von 14 bis 18 Uhr in unserer Geschichtswerkstatt Karl-Marx-Straße 24 in Hohen Neuendorf, im Internet unter geschichtskreis@kulturkreis-hn.de, telefonisch 0151/22159519.

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auch am 26. August 16 Uhr:

 

Rechte Symbole und ihre Bedeutungen

Workshop mit Jugendlichen

 

Wir wollen gemeinsam rechte Symbole entschlüsseln.

Wir freuen uns auf eine lebendige Diskussion mit Unterstützung des MBT Neuruppin!

 

Jugendzentrum Wasserwerk

Birkenwerder Str. 16

16540 Hohen Neuendorf

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8.Mai - Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus

 

Mit einer Plakataktion erinnern wir in diesem Jahr an den Tag der Befreiung der Welt vom nationalsozialistischen Deutschland. Mit Bildern und einem Text im öffentlichen Raum unserer Nordbahngemeinden wird die Vielschichtigkeit dieses Gedenktages weithin sichtbar gemacht und so hoffentlich zum Nachdenken angeregt.

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Verstehst Du mich? Online-Veranstaltung am 26.04.21

 

Ganz unterschiedliche Menschen wohnen im Mühlenbecker Land. Verstehen wir einander?

Unter der Moderation von Bernhard Hasse werden Steffi Lander, kürzlich mit ihrer Familie nach Schildow zugezogen und Christian Knaak, in Schildow aufgewachsen, über ihr Leben in der Gemeinde berichten. 
 

Über die Chat Funktion können die Zuschauer/innen Fragen stellen. 

Wir laden ein zum Online-Gespräch am Freitag, 26. März 2021 um 19.00 Uhr über die Video-Plattform ZOOM. Zoom-Meeting link:

https://us02web.zoom.us/j/85433623061?pwd=c0dYbmlJM1JkTWVEWGE5ZjRLb3RqQT09

Meeting-ID: 854 3362 3061; Kenncode: NMC

Eine Veranstaltung von Nordbahngemeinden mit Courage e.V . in Kooperation mit den evangelischen Kirchengemeinden Schildow/Mühlenbeck

Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

 

Vor 76 Jahren am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz und bis zum 08. Mai alle noch lebenden Juden befreit und die faschistische Schreckensherrschaft beendet. Die Nationen der Welt waren sich einig, dass nie wieder Vergleichbares geschehen darf.

Bis heute sehen wir auf dieser Welt Vertreibung, Verfolgung, Krieg und selbst Völkermorde. Im eigenen, von der Geschichte tief geprägten Land müssen unsere jüdischen Nachbarn, Freunde und Mitbürger wieder polizeilich beschützt werden. Sie können, in der Angst angegriffen und getötet zu werden, nicht frei und unbeschwert leben und sich in der Gesellschaft zeigen.

Auch wenn wir es uns anders wünschen würden, dürfen die Erinnerung an die fatalen Folgen von Hass und Ausgrenzung nie verblassen um uns stets Mahnung für unser Handeln zu sein.

Deshalb haben wir dieses Jahr den Musiker Olaf Ruhl mit seinem Programm „Lieder zur Shoa“ eingeladen um die Betroffenen mit ihren Liedern selbst zu Wort kommen zu lassen und der einst lebhaften Jüdisch-deutschen Kultur zu lauschen.

Er schreibt: „In meiner Auswahl sind traditionelle Lieder und solche, bei denen die Dichter und Komponisten bekannt sind; es sind Lieder dabei, bei denen zumindest die Melodien geläufig sind und modernere, die nur die Wenigsten mitsingen können; Lieder, die von Leid und Widerstand berichten oder voller Ironie sind.“

Da wir uns leider noch nicht live treffen können, werden wir das Programm ab dem 27.01.2021 auf YouTube zum Ansehen und Weiterempfehlen bereitstellen. 

https://www.youtube.com/channel/UCUJJPwkwFxP7_jBjV9JB5mg

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Gedenken an die Novemberpogrome am 09.11.20

Zum Gedenken an die Pogrome gegen jüdische Mitbürger*innen spielen Gina Pietsch (Gesang), Elisabeth Böhm-Christl (Fagott und Kontrafagott) und Bardo Henning (Kompositionen und Piano), Lieder der Verschollenen. Im Verlauf des November 1938, wurden 800 Jüd*innen ermordet, über 1.400 Synagogen, Betstuben und andere Versammlungsräume, sowie tausende Geschäfte, Wohnungen und jüdische Friedhöfe zerstört. Ab dem 10. November wurden etwa 30.000 Jüd*innen in Konzentrationslagern eingesperrt und gefoltert, von denen auch im November mindestens weitere 400 ermordet wurden oder an den Folgen der Haft starben. 

Diese Veranstaltung konnte aufgrund der Verordnung zur Corona-Pandemie nur online stattfinden. Wenn Sie den Stream noch einmal sehen wollen, schreiben Sie eine Mail an: mit.courage@gmail.com

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Tag der Menschenrechte am 10.12.20

Mit kurzen Aktionen in den vier Nordbahngemeinden wollten wir daran erinnern, dass wir auch während der Coronapandemie nicht vergessen dürfen, dass überall auf der Welt Menschen  verfolgt, bedroht, eingesperrt und in ihren Menschenrechten verletzt werden.

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