Wir engagieren uns in Glienicke Nordbahn, Hohen Neuendorf, Mühlenbecker Land und Birkenwerder für eine demokratische und gerechte Gesellschaft, ohne Rassismus, Ausgrenzung und Hass. Wir organisieren Veranstaltungen zu aktuellen Themen oder Gedenktagen. Wir sind auf Gemeindefesten mit unseren Ständen und dem Demokratiebus präsent. Wir veranstalten Workshops in Schulen und Vereinen.

Finanziert werden wir über Spenden, Projektförderungen und die Förderung der vier Nordbahngemeinden.

Schirmherren von Nordbahngemeinden mit Courage e.V. sind die Bürgermeister Dr. Hans Günther Oberlack, Steffen Apelt, Filippo Smaldino-Stattaus und Stefan Zimniok.

Demnächst

Verstehst du mich? Online-Veranstaltung am 26.4.21

Ganz unterschiedliche Menschen wohnen im Mühlenbecker Land. Verstehen wir einander?

Unter der Moderation von Bernhard Hasse werden Steffi Lander, kürzlich mit ihrer Familie nach Schildow zugezogen und Christian Knaak, in Schildow aufgewachsen, über ihr Leben in der Gemeinde berichten. 
 

Über die Chat Funktion können die Zuschauer/innen Fragen stellen.   

 

Wir laden ein zum Online-Gespräch am Freitag, 26. März 2021 um 19.00 Uhr über die Video-Plattform ZOOM. Zoom-Meeting link:

https://us02web.zoom.us/j/85433623061?pwd=c0dYbmlJM1JkTWVEWGE5ZjRLb3RqQT09

Meeting-ID: 854 3362 3061; Kenncode: NMC

Eine Veranstaltung von Nordbahngemeinden mit Courage e.V . in Kooperation mit den evangelischen Kirchengemeinden Schildow/Mühlenbeck

Aktuelle Veranstaltungen

Monolog mit meinem 'asozialen' Großvater

Harald Hahns Großvater Anton Knödler wurde im Rahmen der Verhaftungsaktion "Arbeitsscheu Reich" am 5. Juli 1938 mit einem Transport von 52 Häftlingen in das KZ Buchenwald eingeliefert.

Aus Anlass des 50. Geburtstages von Hitler am 20. April 1939 gab es im KZ Buchenwald eine Amnestie (die einzige), in deren Rahmen Anton Knödler  entlassen wurde. Er wurde anschließend sofort in die Kriegsmarine eingezogen. 

Harald Hahn brennt für das was er tut. „Monolog mit meinem 'asozialen' Großvater“ ist seine Auseinandersetzung mit seiner eigenen Familiengeschichte, aber auch ein bewusster Denkanstoß um sich mit einer unbequemen Opfergruppe der Nazizeit auseinander zu setzen, den sogenannten 'Asozialen'. Bis heute ist Armut ein Grund für Diskriminierung und Ausgrenzung. Noch immer fällt der Umgang mit Obdachlosen und anderen Menschen am „unteren Ende“ unserer Gesellschaft schwer. 

 

Wir von Nordbahngemeinden mit Courage e.V. sind sehr froh, dass es durch die Förderung der Partnerschaft für Demokratie Oberhavel im Rahmen des Bundesprogramm "Demokratie leben!" möglich wurde, dieses großartige Theaterstück in einen Film zu verwandeln, da eine Live-Aufführung gerade nicht möglich ist. 

 

Der Film ist seit dem 12.12.2020 auf dem YouTube Kanal von Nordbahngemeinden mit Courage zu sehen: https://www.youtube.com/channel/UCUJJPwkwFxP7_jBjV9JB5mg.

Wir wünschen Ihnen einen bewegenden Filmtheaterabend und würden uns natürlich über Rückmeldungen freuen.

Vor Kurzem - oder auch schon etwas länger

Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

 

Vor 76 Jahren am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz und bis zum 08. Mai alle noch lebenden Juden befreit und die faschistische Schreckensherrschaft beendet. Die Nationen der Welt waren sich einig, dass nie wieder Vergleichbares geschehen darf.

Bis heute sehen wir auf dieser Welt Vertreibung, Verfolgung, Krieg und selbst Völkermorde. Im eigenen, von der Geschichte tief geprägten Land müssen unsere jüdischen Nachbarn, Freunde und Mitbürger wieder polizeilich beschützt werden. Sie können, in der Angst angegriffen und getötet zu werden, nicht frei und unbeschwert leben und sich in der Gesellschaft zeigen.

Auch wenn wir es uns anders wünschen würden, dürfen die Erinnerung an die fatalen Folgen von Hass und Ausgrenzung nie verblassen um uns stets Mahnung für unser Handeln zu sein.

Deshalb haben wir dieses Jahr den Musiker Olaf Ruhl mit seinem Programm „Lieder zur Shoa“ eingeladen um die Betroffenen mit ihren Liedern selbst zu Wort kommen zu lassen und der einst lebhaften Jüdisch-deutschen Kultur zu lauschen.

Er schreibt: „In meiner Auswahl sind traditionelle Lieder und solche, bei denen die Dichter und Komponisten bekannt sind; es sind Lieder dabei, bei denen zumindest die Melodien geläufig sind und modernere, die nur die Wenigsten mitsingen können; Lieder, die von Leid und Widerstand berichten oder voller Ironie sind.“

Da wir uns leider noch nicht live treffen können, werden wir das Programm ab dem 27.01.2021 auf YouTube zum Ansehen und Weiterempfehlen bereitstellen. 

https://www.youtube.com/channel/UCUJJPwkwFxP7_jBjV9JB5mg

Gedenken an die Novemberpogrome am 09.11.20

Zum Gedenken an die Pogrome gegen jüdische Mitbürger*innen spielen Gina Pietsch (Gesang), Elisabeth Böhm-Christl (Fagott und Kontrafagott) und Bardo Henning (Kompositionen und Piano), Lieder der Verschollenen. Im Verlauf des November 1938, wurden 800 Jüd*innen ermordet, über 1.400 Synagogen, Betstuben und andere Versammlungsräume, sowie tausende Geschäfte, Wohnungen und jüdische Friedhöfe zerstört. Ab dem 10. November wurden etwa 30.000 Jüd*innen in Konzentrationslagern eingesperrt und gefoltert, von denen auch im November mindestens weitere 400 ermordet wurden oder an den Folgen der Haft starben. 

Diese Veranstaltung konnte aufgrund der Verordnung zur Corona-Pandemie nur online stattfinden. Wenn Sie den Stream noch einmal sehen wollen, schreiben Sie eine Mail an: mit.courage@gmail.com

Tag der Menschenrechte am 10.12.20

Mit kurzen Aktionen in den vier Nordbahngemeinden wollten wir daran erinnern, dass wir auch während der Coronapandemie nicht vergessen dürfen, dass überall auf der Welt Menschen  verfolgt, bedroht, eingesperrt und in ihren Menschenrechten verletzt werden.

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