Geschichten hinter Stolpersteinen
- mit-courage
- 20. Jan.
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 4 Tagen
Schon 80 Jahre nach dem Ende der Faschistischen Diktatur in Deutschland erleben wir, wie rechte Gruppierungen, Medien und sogar Parteien die Verbrechen des Faschismus relativieren und immer offener wieder mit dessen Symbolik gespielt wird. Zunehmend weniger Zeitzeugen können jedoch noch aus eigener Erfahrung von den Ausgrenzungen, den Verfolgungen und den Ermordungen der Opfer der nationalsozialistischen faschistischen Ideologie berichten. Es ist also die Aufgabe der folgenden Generationen, die Erinnerung an diese menschenunwürdige Zeit und den damals Leidtragenden wach zu halten.
Einen Beitrag gegen das Vergessen leisten Aktive des Projekts Stolpersteine, welches 1992 durch den Künstler Gunter Demnig initiiert wurde. Auch in Hohen Neuendorf sind einige Steine vor Wohnhäusern zum Gedenken an das Leid und die Ermordung der ehemaligen Bewohner*innen verlegt.
Wir laden Sie und Euch ein am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus am 27.01.2026 19:00 Uhr im Gemeindehaus der Kirchengemeinde Bergfelde in der Herthastraße 64 an die Opfer des Nationalsozialismus aus Hohen Neuendorf zu erinnern. Der Abend wird mit dem Geschichtskreis Hohen Neuendorf und Schüler*innen des Marie-Curie-Gymnasiums gestaltet, die im Rahmen der Projektwoche die Biografien der Menschen hinter den Stolpersteinen erarbeiten.
Die musikalische Umrahmung des Abends übernimmt Cornelia Ottinger mit dem Saxophon.
Wer Zeit hat, ist herzlich eingeladen schon ab 17:30 Uhr in der Wandlitzer Straße 11 in Bergfelde gemeinsam Arthur Magnor an seinem Stolperstein zu gedenken und den Stein zu putzen.
Wir freuen uns, viele von Euch und Ihnen am 27.01.2026 zu sehen. Teilt diese Einladung auch gern mit Freunden und Bekannten.




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