Donnerstag, 23.02.2012
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Ein Abend mit Zeitzeugen Siegfried Kühl

am 18.November von 18:00    bis 21:00 Uhr in die Mensa der Grundschule Hauptstraße 63 in Glienicke
Der Verein Nordbahngemeinden mit Courage e.V. will mit Aktionen und Veranstaltungen dazu Beitragen, den subtilen Fremdenhass und Alltagsrassismus zu entlarven.
Siegfried Kühl wurde im Oktober 1929 in eine Zeit hineingeboren, in der der „Schwarze Freitag“ die gesamte Welt erschütterte und allein in Deutschland über 30 Prozent der erwerbsfähigen Menschen ihre Arbeit verloren. Viele verloren damit auch ihre existenzielle Sicherheit und ihren Halt in der noch jungen Demokratie. Ein Nährboden für Ideologien, die das „sichere Heil“ versprachen.
Als junger kunstbegabter Schüler erhielt Siegfried Kühl mit gerade einmal 13.Jahren für drei seiner Ölbilder „Frühreife“ vom Gauleiter Krakaus eine Auszeichnung. 1944 schickte man ihn als 15-Järigen an die Front. Das Kriegsende erlebte er im Feuerchaos von Berlin. Nach dem Krieg studierte er an der Hochschule für Bildende Künste zu Berlin bei Prof. Georg Tappert.1948 lernte er Hanna Höch kennen. Später war Kühl Kunstlehrer auf der Schulfarm Scharfenberg.
Er ist ein Verfechter unserer Demokratie, der sich in der Kunstszene einen Namen gemacht hat. Erleben Sie ihn selbst
Der Verein Nordbahngemeinden mit Courage e.V. will mit Aktionen und Veranstaltungen dazu Beitragen, den subtilen Fremdenhass und Alltagsrassismus zu entlarven.


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