Gewalt, Rassismus und Diskriminierungen können uns tagtäglich in der Schule, am Arbeitsplatz, auf der Straße, in der Bahn, in der Kneipe oder anderswo begegnen. In solchen Situationen ist Zivilcourage gefragt, um den Opfern zu helfen und um deutlich zu machen, dass Gewalt und Rassismus in unserer Gesellschaft keinen legitimen Platz haben. Das ist leicht gesagt aber was ist zu tun?
Jeder und jede kennt auch folgende Situation: Im Gespräch mit dem Nachbarn, im Supermarkt, in der Schule, am Arbeitsplatz oder im Sportverein plötzlich ist man mit vorurteilsbeladenen Parolen konfrontiert, nach denen "die Ausländer uns die Arbeitsplätze wegnehmen" oder "der Nationalsozialismus ohne Krieg gar nicht so schlimm" gewesen wäre. Und wer kennt nicht das Gefühl, das sich zumeist erst im Nachhinein einstellt: Warum habe ich nicht eingegriffen? Warum fallen mir die guten Argumente erst jetzt ein?
Inzwischen liegen viele Erfahrungen und Empfehlungen vor, aus denen einige grundsätzliche Verhaltensweisen und Reaktionsformen abgeleitet werden können. Es gibt ein paar Grundregeln, mit deren Hilfe Gewalttäter, Rassisten oder Stammtischhelden in die Schranken verwiesen werden können. Einige dieser Leitfäden haben wir im folgenden zusammengestellt. Sie können der Orientierung und Vorbereitung für jeden von uns dienen. (Quelle: FES online akademie)